Das Hansator

Das Hansator verbindet Münster

Die neue, zweite Vorderseite macht den Hauptbahnhof zu einem vollwertigen Teil der Stadt – urban, lebendig und mit vielen attraktiven Nutzungen wie Wohnen, Einkaufen, Essen und Trinken sowie Übernachten im modernen Designhotel. Und natürlich mit Zugang zu den Gleisen und allen Bahnfunktionen sowie Parkmöglichkeiten für die Leezen.

Als städtebaulich attraktives Verbindungselement mit herausragender Architektur, die sich hervorragend in den bestehenden Raum integriert, überwindet das Hansator die Trennung von Innenstadt und Hansaviertel und trägt so zu einer ganzheitlichen Stadterneuerung bei. Der funktionale Verkehrsknotenpunkt wird zum lebendigen Teil der Stadt und zur Visitenkarte Münsters.

Herzlich Willkommen im Hansator Münster!

Erfahren Sie mehr zur Entwicklung des Hansators, warum dieses bereits preisgekrönt sowie besonders nachhaltig ist und vieles mehr:

 

Wettbewerb

Die Entwicklung der Hauptbahnhofs-Ostseite geht auf einen Architektur- und Investorenwettbewerb zurück.

 

Nutzungskonzept

Konzipiert als vertikales Stadtquartier, bietet das multifunktionale Hansator vielen urbanen Nutzungen Raum. 

 

Architektur

Das Gebäudeensemble nimmt die städtebauliche Umgebungsstruktur auf und schafft eine zweite Vorderseite.


 

Nachhaltigkeit

Das Hansator soll als nachhaltiges Leuchtturmprojekt für Münster von der DGNB mit Gold zertifiziert werden.

 

Gewinner des polis-Awards

In der Kategorie „Urbanes Flächenrecycling“ setzte sich das Hansator gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

 

Umsetzung

Für die Bauausführung konnten wir einen der deutschlandweit erfahrensten Generalunternehmer gewinnen.

DAS HANSATOR VERBINDET - WOHNEN, GASTRONOMIE, HANDEL UND HOTEL.

DAS HANSATOR VERBINDET – DIE INNENSTADT, DEN BAHNHOF UND DAS HANSAVIERTEL.

Nutzungen

Das Hansator ist als vertikales Stadtquartier konzipiert und bietet vielfältigen Nutzungen Raum. Neben einem Hotel und einem Co-Living-Konzept wird es auch Handels- und Gastronomieflächen geben. Eine Fahrradstation, eine Tiefgarage sowie ein DB-Wertstoffhof runden das Konzept ab.

Diesen Nutzungsmix stellen wir Ihnen gerne in einem Video vor. 

 

Hotel: prizeotel

Im Südturm des Hansators wird die moderne Economy-Design-Kette "prizeotel" ein Hotel mit 195 Zimmern eröffnen. 

 

Wohnen: POHA House

Im mittleren und nördlichen Turm wird POHA House ein Co-Living Konzept mit mehr als 300 Studios entwickeln.

 

Handel und Gastronomie

Im Erdgeschoss wird es auf rund 2.200 m² einen Mix aus Gastronomie und Einzelhandel für den täglichen Bedarf geben. 


 

Radstation

Im Erdgeschoss wird eine öffentliche Fahrradstation über 2.100 Stellplätze für Leezen bieten.

 

Freizeit- und Aufenthaltsräume

Das Hansator wird mit seinem Konzept einen positiven Beitrag zur Aufenthaltsqualität im Hansaviertel leisten.

 

Bahnhofsaffine Nutzung

Mit seinem neuen, großzügigen Bahnhofsentree versteht sich das Hansator natürlich auch als Bahnhofsgebäude. 

Hier haben Sie immer den aktuellen Blick auf die Baustelle am Hansator. Die Baustellenkamera erzeugt alle 15 Minuten ein neues Bild. 

Webcam

DAS HANSATOR VERBINDET – ANWOHNER, PENDLER UND BESUCHER.

Fragen und Antworten

Der Nordtunnel ist aktuell geöffnet und wird dies auch bleiben. Der Südtunnel wird voraussichtlich im ersten Quartal 2022 geöffnet. Es wird zu jedem Zeitpunkt mindestens ein Ausgang zur Ostseite geöffnet sein.

Eine gemeinsame Eröffnung aller Nutzungen des Hansators, inklusive der Hotelnutzung, ist Mitte des Jahres 2022 geplant.

Co-Living kombiniert den Komfort eines Zuhauses mit den Vorteilen einer Community, auf eine unkomplizierte und innovative Art und Weise. So kann man sowohl die Unabhängigkeit des privaten Studios, als auch das Beisammensein in den Community-Spaces genießen. Das Konzept des Co-Livings basiert auf der Vision, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann und es viele Vorteile mit sich bringt, wenn das Leben hauptsächlich an einem Ort stattfindet.

Die Geschäfte dürfen für Reisebedarf auch Sonn- und Feiertags öffnen.

Hierzu wurde gemeinsam mit der Stadt ein Konzept entwickelt. Die Baustellenfahrzeuge werden aus Richtung Wolbecker Straße auf die Baustelle einbiegen und das Gelände in Richtung Hansaring verlassen. So entsteht für diese Fahrzeuge eine Einbahnstraßensituation, wodurch der Verkehr verteilt wird und brenzlige Situation vermieden werden, da z. B. keine Wendemanöver oder enge Abbiegevorgänge auf der Bremer Straße notwendig sind. Zusätzlich werden an den Ein- und Ausfahrten Sicherungsposten stehen, die entsprechend auf die LKWs und Fahrradfahrer sowie Fußgänger achten werden.

Die Bauzeit ist montags bis freitags von frühestens 7 Uhr bis 18, maximal 19 Uhr. 

Auf der Baustelle des Hansators werden insgesamt über 1.200 Baumstämme für das Abstützen der Decken genutzt. Der Vorteil dabei ist, dass ein Baumstamm ca. 30 Tonnen Last tragen kann, also mehr als eine normale Stütze. Zudem können die Stämme nach dem Einsatz auf der Baustelle für andere Zwecke wiederverwendet werden.

Wir gehen derzeit von einer Eröffnung des Gebäudes in der ersten Jahreshälfte von 2022 aus. Dann werden auch die nördliche und südliche Personenunterführung wieder geöffnet werden. Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Situation Pendlern einen Umweg beschert und befinden uns aktuell im Austausch mit der DB und der Stadt – u.a. mit dem Ordnungsamt und der Feuerwehr – um zeitnah eine Lösung zur Verbesserung der Zugänglichkeit zu finden. 

Das Hansator wird sich städtebaulich hinsichtlich seiner Höhen und Massen in die bestehende Umgebung einfügen und integrieren. Dabei orientiert sich die Architektur an den Hochpunkten der Nachbarschaft. 

Der Beitrag zum Architekturwettbewerb sah große transparente Dachöffnungen vor. In der anschließenden Planung wurden alle baurechtlichen und technischen Anforderungen an die Dachkonstruktion präzisiert. Dabei ließen sich die vorgesehenen Öffnungen aus Gründen des Brandschutzes nicht so großzügig wie gewünscht realisieren, so dass der entsprechende Tageslichteintrag wesentlich geringer geworden wäre. In der neuen Konzeption wurden die Dachöffnungen zu Gunsten eines flächendeckenden, hochwertigen Kunstlichtkonzeptes aufgegeben. Im Zusammenspiel mit der gewählten Lamellenverkleidung des Daches entsteht so an der neuen Ostseite des Bahnhofs ein heller öffentlicher Raum mit einem flexiblen Beleuchtungskonzept.

Zum Zweck der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit wird das Dach für eine extensive und in Teilen eine intensive Begrünung genutzt. Diese Begrünung findet sowohl auf den Gebäude- als auch dem Flugdach statt und sorgt u. a. für ein besseres Klima in seinem Umfeld. Für die Beheizung des Gebäudes wird Fernwärme genutzt.

Die Anlieferungen für die zukünftig ansässigen Geschäfte werden über verschiedene Punkte erfolgen – über die Tiefgarage, von der Seite und von vorne, je nach Nutzung. Der gesamte Anlieferverkehr wird auf unserem Grundstück geregelt werden. Dies wurde bei der Konzepterstellung berücksichtigt und spiegelt das Interesse aller Beteiligten wider: das der Anwohner nach möglichst wenig Belastung, das der Gewerbetreibenden nach einem reibungslosen Ablauf und das der Landmarken AG nach einem lang und gut funktionierenden Gesamtkonzept. 

Das Hansator wird einen Impuls auch auf das Umfeld des Projektes und somit besonders den Bremer Platz geben. Der Landmarken AG ist eine gute Nachbarschaft ein sehr wichtiges Anliegen. Deshalb stehen wir im ständigen Austausch mit der Stadt Münster, dem Quartiersmanagement Bremer Platz, welche sich gegen eine Verdrängung der Szenen auf dem Bremer Platz und eine gemeinsame Belebung des Platzes durch aller BürgerInnen Münsters einsetzten, und binden uns aktiv bei verschiedenen Initiativen ein, wie der ISG oder dem Werkstattverfahren für den Bremer Platz ein. Ansprechpartner des Quartiermanagements der Stadt Münster sind Herr Scholz und Frau Möller – zu erreichen unter T. 0251 492-5577 oder quartiersmanagement@stadt-muenster.de.

Das aktuelle Quartiersmanagement Bremer Platz, welches durch das Sozialamt der Stadt Münster bereitgestellt wird, steht nach aktueller Genehmigung durch den Stadtrat bis 2023 zur Verfügung. Unser Wunsch ist es, dass die bisherigen Erfolge der Vernetzung durch das Quartiersmanagement über die Baumaßnahmen hinaus bestehen bleiben.

Der Raum zwischen dem Hansator und dem Bremer Platz wird nach Fertigstellung ein so genannter Shared Space. Hier werden sich Pkw- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger einen Bereich teilen. Es wird zwei Fahrspuren mit einem Tempolimit von 30 km/h geben. An den Seiten werden Taxi- und Kurzzeitparkplätze zur Verfügung stehen, um z. B. Reisende von den Gleisen abzuholen. Die Ostseite des Bahnhofs bündelt somit den gesamten Individualverkehr, wohingegen an der Westseite der ÖPNV verortet ist. Zusätzlich wird der Schienenersatzverkehr auch nach Fertigstellung vor dem Hansator verortet sein. Der aktuelle Fußweg auf der Parkseite wird ungefähr in seiner Position bestehen bleiben, die zukünftigen Fahrbahnen werden breiter werden als die aktuelle Interimsstraße. Die gesamten Außenflächen des Hansators sowie die Verkehrsflächen zwischen Hansator und Bremer Platz werden aus einem einheitlichen rotbraunen Gussasphalt bestehen und somit einen Platzcharakter schaffen, der den Verkehr verlangsamt und eine hohe Aufenthaltsqualität fördert. Das Konzept Shared Space findet bereits in vielen anderen Städten guten Zuspruch und war Vorgabe seitens der Stadt Münster. Dadurch wird ein repräsentativer Bahnhofsvorplatz mit Aufenthaltsqualität und attraktivem Zugang zum Bremer Platz geschaffen. 

Im Hansator werden rund 100 Pkw-Stellplätze zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der Stadt wurde auf Grundlage der geltenden Stellplatzsatzung der Bedarf hinsichtlich des zukünftigen Nutzermixes ermittelt und im Bauantrag nachgewiesen. Für diesen innerstädtischen Standort wurden dazu viele Faktoren berücksichtigt: die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs, die in das Konzept integrierte Fahrradstation sowie die Kurzzeitstellplätze vor dem Gebäude. 

Wir können zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Aussage zu Carsharing Angeboten im Hansator treffen.

In das Konzept des Hansators ist eine Fahrradstation mit über 2.100 Stellplätzen integriert, die zukünftig durch die Stadt betrieben wird. Die Dimensionen übersteigen deutlich die Vorgaben der Stellplatzsatzung der Stadt Münster und bieten mehr Fahrrad-Stellplätze als in jedem anderen privaten Bauvorhaben in Münster. Zusätzlich werden in Abstimmung mit der Stadt Münster rund 400 bis 500 öffentliche Stellplätze geschaffen. Diese 400 Stellplätze werden von uns finanziert und von der Stadt im Umfeld des Bremer Platzes vorgesehen. In Summe trägt dies zu einer deutlichen Verbesserung der Situation vor Ort bei. 

Separate Stellplätze für Lastenfahrräder oder Streetscooter sind im Außenraum nicht vorgesehen, werden aber möglicherweise durch die WBI in der Radstation angedacht. Dies können Sie gerne bei der WBI bzw. der Stadt abfragen.

Im Hansator selbst werden die Radstation und die Tiefgarage Mobilitätsangebote bieten. Des Weiteren ist die Stadt Münster noch in Abstimmungen bzgl. der zukünftigen Nutzung des benachbarten Bremer Platz Parkhauses der WBI.

Die Nutzungen des Hansators schließen an die Nachfrage aus Münster und dem Quartier des Hansaviertels an. Das Hansator liegt gemäß Einzelhandelskonzept der Stadt Münster in einem Nahversorgungszentrum und kommt neben der Versorgung der Bahngäste auch der Nahversorgungsfunktion für die MünsteranerInnen aus der Nachbarschaft nach. Einen Drogeriemarkt Müller gibt es in Münster bisher nicht und bietet für die Kundschaft ein ganz neues Angebot.

Der Hamburger Tunnel wird nach der Fertigstellung der Radstation im Hansator von den mobilen Fahrradstellplätzen befreit und wird weiterhin für den Fahrrad- und Fußverkehr nutzbar sein. Die Verantwortung hierfür obliegt der Stadt Münster.

DAS HANSATOR VERBINDET – MÜNSTER.

Die Landmarken AG in Münster

Die Landmarken AG zählt mit zahlreichen Projekten in über 20 Städten zu den renommiertesten Projektentwicklern in NRW. Wir realisieren Büro- und Spezialimmobilien, Quartiere mit heterogenem Nutzungsangebot, öffentlich geförderte und hochwertige Wohnquartiere sowie innovative Konzepte im Bereich Einzelhandel. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) verpflichten wir uns deren ökonomisch-ökologischem Leitbild.
Ursprünglich in Aachen zu Hause, haben wir Anfang 2017 in Münster einen zweiten Bürostandort eröffnet, an dem sich unser Team seit dem ersten Tag heimisch fühlt. Aachen und Münster haben vieles gemeinsam – so wie andere Standorte auch, an denen wir aktiv sind: attraktive Universitätsstädte, sympathisch, bodenständig und weltoffen, die als Oberzentren in lebenswerten Regionen Anziehungskraft ausstrahlen.
Mit unserem Team in Münster sind wir ein aktiver und innovativer Projektentwickler, der gute Beiträge zur Stadtentwicklung leistet und sein Know-how in viele spannende Bauvorhaben einbringen kann. Unser schönes und funktionales Büro liegt ganz bewusst mitten im vitalen, kreativen Hafenviertel. Von hier aus knüpfen wir Kontakte, setzen Impulse und gestalten die Zukunft des Münsterlands aktiv mit. Getreu unserem Anspruch: "Impulse setzen. Zukunft gestalten."

Landmarken AG - Büro Münster

Hafenplatz 4
48155 Münster

T. +49 (0)251 208353-10
F. +49 (0)251 208353-25

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